Lessons for the Participants of
Cognitive-Cultic Work 1906–1924
GA 265a
Translated by Steiner Online Library
Paracelsus
Notes by Ita Wegman, Munich
Paracelsus, who was murdered. However, his etheric and astral bodies were not lost. His astral body passed into Goethe in [1797]. In the meantime, from Paracelsus' death until [1797], the astral body was in the devachan, in order to gain strength there. This astral body of Paracelsus, which was developed to such a high degree, had to enter into a human being again, so that it could continue to intuit from this human being. In “Faust” one notices the influence of Paracelsus.
In life, we often do not understand many things if we do not know the context. So there are now two directions in the outer world:
1) Rationalism or, as it is also called, modern monism. Here, everything is to be grasped by reason; everything spiritual is tried to be grasped by the intellect. It is the male principle that prevails here.
2) the direction, which carries the name spiritualism and related branches, modern occultism mysticism. Here the intellect is eliminated and things are grasped only with the mind. It is the female principle that rules here.
Now there is a saying in esotericism: Just as a man cannot have a child without a woman, so a woman cannot have a child without a man. According to this saying, it would not be possible for the two directions, which have only one-sided principles, to produce spiritual children; these directions would have to die out gradually.
Now this is not the case. What has happened now? There has been spiritual fornication.
In earlier times, preserved in myths, the sons of the gods sometimes connected with the daughters of the earth, they took a liking to these daughters of the brutalized people, connected with them and committed moral fornication with them. It was a very unfortunate generation that grew out of it. The goddess Hera did the same, allowing herself to be led to slaves and committing moral fornication with them.
Fornication has also been committed in the directions mentioned, in that entities from the spiritual world embodied themselves in the two currents and thereby furthered them; these are retarding forces in the host of Lucifer that do this.
Paracelsus
Aufzeichnungen von Ita Wegman München
Paracelsus, der ermordet wurde. Dessen Äther- und Astralleib ging aber nicht verloren. Sein Astralleib ging in Goethe über in [1797]. In der Zwischenzeit von Paracelsus Tode bis zu [1797] war der Astralleib im Devachan, um dort an Kräften zuzunehmen. Es musste dieser Astralleib des Paracelsus, der in so hohem Maße entwickelt war, in einen Menschen wieder hineinkommen, damit er von diesem Men sehen heraus wieder weiter intuieren kann. In dem «Faust» merkt man den Einfluss des Paracelsus.
Im Leben versteht man oft manches nicht, wenn man die Zusammenhänge nicht weiß. So gibt es jetzt in der äußeren Welt zwei Richtungen,
1) der Rationalismus oder auch, wie man nennt, moderne Monismus. Man will hier alles mit der Vernunft erfassen, alles Geistige wird versucht, vom Verstande erfasst zu werden. Es ist das männliche Prinzip, das hier waltet.
2) die Richtung, welche den Namen Spiritismus und anverwandte Zweige, moderne Okkultismus-Mystik trägt. Hier wird der Intellekt ausgeschaltet und es werden nur mit dem Gemüt die Dinge erfasst. Es ist das weibliche Prinzip, das hier walter.
Nun gilt der Satz in der Esoterik: Ebenso wenig wie ein Mann ohne Frau ein Kind bekommen kann, ebenso wenig kann eine Frau ohne Mann ein Kind bekommen. Nach diesem Satz würde es dann nicht möglich sein, dass die beiden Richtungen, die nur einseitige Prinzi pien haben, geistige Kinder hervorbringen können, es müssten diese Richtungen allmählich aussterben.
Nun ist das nicht der Fall. Was ist nun geschehen? Es ist geistige Unzucht getrieben.
In früheren Zeiten, in Mythen bewahrt, haben mal Göttersöhne sich mit Töchtern der Erde verbunden, sie fanden Gefallen an diesen Töchtern der vertierten Menschen, verbanden sich mit diesen und trieben moralische Unzucht mit ihnen. Es war eine sehr missliche Generation, die daraus hervorwuchs. Dasselbe tat die Göttin Hera, die sich Sklaven zuführen ließ und trieb mit ihnen moralische Unzucht.
Es ist auch in den genannten Richtungen Unzucht getrieben worden dadurch, dass Wesenheiten der geistigen Welt sich in den beiden Strömen verkörperten und diese dadurch weiter fördern; es sind retardierende Kräfte im Heere des Luzifers, die dies machen.